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 BegriffBildstabilisierung
 BeschreibungHier wird erklärt, wozu der Bildstabilisator dient, welche Arten es gibt und wann es richtig ist, ihn auszuschalten.

Wer kennt sie nicht, die verwackelten Bilder!
Wenn die Sonne scheint, es schön hell ist, besteht nur eine geringe Gefahr, Aufnahmen zu verwackeln. Normalerweise stellt sich dann automatisch eine kurze Belichtungszeit ein.

Aber was ist, wenn der Himmel bedeckt ist, es dunkler wird und die Aufnahmezeiten dadurch länger werden?

Ohne Bildstabilisator gilt die Faustregel:
Belichtungszeit = Kehrwert der Brennweite
Das bedeutet, bei einem 200 mm Objektiv z.B. muss man eine Belichtungszeit von mindestens 1/200 sek einstellen, um die Aufnahme nicht zu verwackeln.

Was bringt die Bildstabilisierung?
Doch da gibt es eine Hilfe, auf die man nicht mehr verzichten möchte, nämlich die der Bildstabilisierung. Der Mechanismus der Bildstabilisierung liegt entweder im Objektiv oder im Gehäuse der Kamera. Laut Herstellerangaben beträgt der Gewinn dadurch bis zu 4 Blendenstufen und die Gefahr der Verwackelung wird erheblich reduziert. Wenn allerdings eine Bewegungsunschärfe vor der Kamera auftritt (z.B. Sportfotografie), nützt die Bildstabilisierung nichts mehr. Da hilft nur noch eine kürzere Belichtungszeit.

Bildstabilisierung im Objektiv
Bei den Marken wie Canon und Nikon liegt die Bildstabilisierung im Objektiv. Hier werden, gesteuert durch Sensoren, bewegliche optische Elemente verschoben. Bei manchen Objektiven kann man einstellen, ob in horizontaler, vertikaler oder in beiden Richtungen die Bildstabilisierung erfolgen soll. Der Nachteil ist der, dass die Objektive mit Bildstabilisierung erheblich teurer sind als die ohne. Von Vorteil ist wiederum, dass, wenn man durch den Sucher blickt und den Auslöser halb durchdrückt, man das beruhigte Bild bereits sehen kann.

Bildstabilisierung im Kameragehäuse
Bei den Marken wie Pentax, Sony, Olympus und Fuji befindet sich die Bildstabilisierung im Gehäuse der Kamera. Hier ist der Sensor beweglich gela
 gert und wird im Moment der Auslösung so bewegt, dass das Bild beruhigt wird. Neuere Objektive teilen der Kamera ihre Brennweite mit, damit die Korrektur auch richtig erfolgen kann. Bei älteren Objektiven muss die Brennweite per Hand eingegeben werden. Ein großer Vorteil bei diesem System ist der, dass man auch mit älteren Objektiven die Bildstabilisierung nutzen kann. Ein Nachteil ist der, dass das beruhigte Bild nicht im Sucher sichtbar wird.

Wann muss die Bildstabilisierung ausgeschaltet werden?
Wenn die Kamera auf ein Stativ geschraubt ist, muss sie unbedingt ausgeschaltet werden. Warum?
Die Bildstabilisierung versucht dann durch Fehlkorrekturen das Bild zu beruhigen, obwohl die Kamera gar nicht bewegt wird. Dadurch kann sie leicht in die Unschärfe regeln und die Aufnahmen werden dem entsprechend unscharf.
 
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