Belichtung
(erstellt am: 24.05.2012 - letzte Änderung:18.06.2012 - aufgerufen: 3965 Mal)
In dem Moment, in dem Licht auf den Sensor fällt, entsteht das Bild. Zwar läuft kameraintern noch ein technischer Prozess ab (Messung der Lichtintensität, Digitalisierung mittels A/D-Wandler, Bildverarbeitung), eine Einflussnahme des Fotografen ist aber jetzt nicht mehr möglich.

Ein gut belichtetes Bild benötigt eine bestimmte Menge Licht in Abhängigkeit vom Motiv und der Beleuchtung. Gelangt zu viel Licht auf den Sensor, ist das Bild überbelichtet, im anderen Fall ist das Bild unterbelichtet.

Einflussfaktoren der Belichtung sind die:
-    Blende zur Steuerung der Lichtmenge
-    Verschlusszeit/Belichtungszeit zur Steuerung der Dauer des Lichteinfalls und
-    ISO, die Lichtempfindlichkeit des Sensors.

Diese drei Faktoren stehen für eine korrekte Belichtung nicht in einem festen Verhältnis zueinander, sondern sind verschieden kombinierbar. Ob die Aufnahme mit einer kleinen Blende (große Blendenzahl, wenig Lichteinfall) und einer langen Belichtungszeit oder mit einer großen Blende (kleine Blendenzahl, viel Lichteinfall) und dafür einer entsprechend kurzen Belichtungszeit gemacht wird, ist egal, solange die Lichtmenge insgesamt unverändert bleibt (Reziprozitätsgesetz).

Die Wahl der jeweiligen Blende und Belichtungszeit ist entscheidend für die Bildgestaltung.



Available Light  Available Light  Belichtungskorrektur