B
Belichtung
(erstellt am: 24.05.2012 - letzte Änderung:18.06.2012)
In dem Moment, in dem Licht auf den Sensor fällt, entsteht das Bild. Zwar läuft kameraintern noch ein technischer Prozess ab (Messung der Lichtintensität, Digitalisierung mittels A/D-Wandler, Bildverarbeitung), eine Einflussnahme des Fotografen ist aber jetzt nicht mehr möglich.

Ein gut belichtetes Bild benötigt eine bestimmte Menge Licht in Abhängigkeit vom Motiv und der Beleuchtung. Gelangt zu viel Licht auf den Sensor, ist das Bild überbelichtet, im anderen Fall ist das Bild unterbelichtet.

Einflussfaktoren der Belichtung sind die:
-    Blende zur Steuerung der Lichtmenge
-    Verschlusszeit/Belichtungszeit zur Steuerung der Dauer des Lichteinfalls und
-    ISO, die Lichtempfindlichkeit des Sensors.

Diese drei Faktoren stehen für eine korrekte Belichtung nicht in einem festen Verhältnis zueinander, sondern sind verschieden kombinierbar. Ob die Aufnahme mit einer kleinen Blende (große Blendenzahl, wenig Lichteinfall) und einer langen Belichtungszeit oder mit einer großen Blende (kleine Blendenzahl, viel Lichteinfall) und dafür einer entsprechend kurzen Belichtungszeit gemacht wird, ist egal, solange die Lichtmenge insgesamt unverändert bleibt (Reziprozitätsgesetz).

Die Wahl der jeweiligen Blende und Belichtungszeit ist entscheidend für die Bildgestaltung.

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Belichtungskorrektur
(erstellt am: 30.05.2012 - letzte Änderung:14.06.2012)
Die Belichtungskorrektur erfolgt je nach Hersteller und Modell über einen Schalter, ein Einstellrad oder über das Menü der Kamera.

In 1/2 oder 1/3 - Stufen kann die Belichtung bis zu 2 oder mehr EV (Exposure Value – Lichtwert) nach Plus oder Minus korrigiert werden. Die Veränderung um eine ganze Stufe entspricht der Veränderung um eine Blende. Wenn die Blende nicht mehr verändert werden kann, wird die Belichtungszeit entsprechend korrigiert.

Durch die Belichtungskorrektur wird das gesamte Bild heller oder dunkler.

Anwendung:
Wegen der Kalibrierung des Belichtungsmessers auf ein 18%iges Grau und sich daraus ergebenden Fehlbelichtungen, ist eine Belichtungskorrektur erforderlich bei Objekten, die in ihrer Helligkeit vom neutralen Grau abweichen.

Bei Motiven, die heller sind als neutrales Grau, muss eine Korrektur nach Plus erfolgen.

Bei Motiven, die dunkler sind als neutrales Grau, muss eine Korrektur nach Minus erfolgen.

In welchem Umfang die Belichtungskorrektur erfolg
 en muss, hängt von den eigenen Erfahrungen ab. Ein Rezept gibt es nicht.

Einfluss hat beim Umfang der Belichtungskorrektur auch die Wahl des Belichtungsmodus.

Bei der Spotmessung wird nur ein sehr kleiner Teil des gesamten Bildes gemessen, während bei der mittenbetonten Integralmessung auch andere Teile des Bildes in die Belichtungsmessung einfließen. Das wird bei ansonsten unveränderten Bedingungen und demselben Bildausschnitt zu veränderter Belichtungskorrektur führen.
 
Insbesondere bei der Mehrfeld- oder Matrixmessung, bei der eine Vielzahl von Messfeldern unterschiedlich gewichtet und von der Kameraelektronik unterschiedlich verarbeitet werden, ist es ohne eigene Erfahrungen nicht abzuschätzen, in welchem Umfang eine Korrektur erforderlich ist.

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Belichtungsmessmethoden
(erstellt am: 06.06.2012 - letzte Änderung:14.06.2012)
Es gibt drei typische Verfahren, mit denen die Belichtung gemessen wird, und die inzwischen unter teilweise unterschiedlichen Bezeichnungen in fast allen Kameras zu finden sind.

Mehrfeld -(z.B Canon, Pentax, Sony) oder Matrixmessung (z.B. Nikon)
Mit einer Vielzahl von über das Sucherfeld verteilten Sensoren wird die Helligkeit gemessen, mit in der Kamera hinterlegten Referenzdaten abgeglichen und die Belichtung ermittelt. Die Mehrfeld- bzw. Matrixmessung wurde in den letzten Jahren laufend verbessert. Moderne DSLR berücksichtigen heute nicht nur die Helligkeitsverteilung, sondern auch Farbwerte und Entfernungsinformationen.

In der Regel ist das Belichtungsmessfeld mit einem Autofokus-messfeld gekoppelt.

Diese Messmethode führt oft zu guten Ergebnissen. Jedoch sind die Ursachen von Fehlbelichtungen kaum nachvollziehar, weil die Kamera intern die Daten über die Referenzdatenbank bereits korrigiert hat. Wie und an welcher Stelle ist dem Fotografen allerdings nicht bekannt. Aus diesem Grund führen Belichtungskorrekturen gelegentlich auch nicht zu dem gewünschten Ergebnis.

Alle Automatik- und Motivprogramme arbeiten mit der Mehrfeld- oder Matrixmessung.

Mittenbetonte Integralmessung
Die Messung der Helligkeitsverteilung erfolgt in allen Bildbereichen, der Schwerpunkt der Messung liegt aber in einem zentralen Bereich des Bildfeldes, während Randbereiche schwächer gewichtet werden.

Die Größe des zentralen Messfeldes sowie das Verhältnis der unterschiedlichen Gewichtung ist vom Hersteller und Kameramodell abhängig. So variiert das Verhältnis der Gewichtung von 60/40 bis 75/25 (andere Werte möglich), die Größe des Messfeldes liegt bei etwa 8% - 10% des Sucherfeldes.

Bei einigen, insbesondere höherwertigen Kameras kann die Größe des Messbereiches auch verändert werden.

Die mittenbetonte Integralmessung wird von vielen Fotografen bevorzugt, weil sie gezielt und schnell korrigiert werden kann. Bei schwierigen Lichtverhältnissen, z.B. Gegenlichtsituationen, ist die mittenbetonte Integralmessung deshalb besser geeignet als die Mehrfeld- oder Matrixmessung.

Spotmessung
Bei der Spotmessung wird die Belichtung nur an einer sehr kleinen Fläche des Bildausschnittes (ca. 2% - 3%) gemessen. Die übrigen Bereiche bleiben unberücksichtigt.

Das ermöglicht einerseits eine sehr genaue Messung des Motives, birgt aber auch die Gefahr von Fehlmessungen und erfordert einige Erfahrung des Fotografen.

Bei einigen Kameramodellen ist das Belichtungsmessfeld an das aktive Autofokusfeld gekoppelt. Verfügt die Kamera nicht über dieses Merkmal, liegt das Messfeld in der Mitte des Sucherfeldes. Darauf ist dann ggf. beim Bildaufbau zu achten.

Die Spotmessung wird teilweise auch als Selektivmessung bezeichnet. Allerdings haben z.B. einige Kameramodelle von Canon die Selektivmessung als zusätzliche eigene Messmethode, die von der Spotmessung etwas abweicht.

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Belichtungsmessung
(erstellt am: 30.05.2012 - letzte Änderung:30.05.2012)
Die Belichtungsmessung liefert bei gegebenem ISO-Wert die Informationen über Blenden- und Verschlusszeit-kombinationen für ein korrekt belichtetes Bild.

Es werden zwei Verfahren unterschieden, die Objektmessung und die Lichtmessung.

Bei der Lichtmessung wird das auf das Motiv einfallende Licht gemessen. Die Messung erfolgt mit Hilfe eines Handbelichtungsmessers unmittelbar am Objekt.

Digitale Kameras arbeiten nach dem Prinzip der Objektmessung. Dabei wird in der Kamera direkt durch das Objektiv (TTL-Messung) das vom Objekt reflektierte Licht gemessen.

Alle Belichtungsmesser sind auf 18 %-grau kalibriert, das heißt, sie gehen davon aus, dass ein Gegenstand 18 % des auffallenden Lichtes reflektiert und folglich eine mittlere Helligkeit aufweist. Auf dieser Basis erfolgt die Belichtung in der Kamera.

Tatsächlich reflektieren Objekte das Licht höchst unterschiedlich, abhängig von der Helligkeit des Objektes selbst oder etwa der Oberflächenbeschaffenheit (glänzende oder matte Oberfläche). Bei Motiven, die nicht durchschnittlich hell sind, kommt es deshalb oft zu Fehlmessungen und Fehlbelichtungen.

Ein weißes Motiv wird von der Belichtungsautomatik zu dunkel belichtet und genau so grau dargestellt wie ein schwarzes Motiv, das zu hell belichtet wird.

Ein typisches Beispiel sind Fotografien von Schnee. Ohne korrigierendes Eingreifen des Fotografen ist Schnee auf Bildern grau. Die von der Kamera errechnete Belichtungszeit ist zu kurz bzw. die Blende zu klein.

Möglichkeiten falsche Belichtungen zu vermeiden sind:
- Wahl des geeigneten Belichtungsprogrammes
- Belichtungskorrekturen
- Belichtungsreihen
- Speicherung der Belichtungsmessung
- Belichtung mit Hilfe des Histogramms
- Belichtung mit Hilfe der Graukarte
- Kenntnis von Adam Amsels Zonensystem
- manuelle Belichtung.

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Belichtungsmessung speichern
(erstellt am: 30.05.2012 - letzte Änderung:14.06.2012)
Die Speicherung der Belichtungsmessung ist insbesondere dann erforderlich, wenn der Bildausschnitt nach dem Fokussieren und der Belichtungsmessung verändert wird.

Wenn z.B. das Hauptmotiv in der Bildmitte angemessen und fokussiert wird, dann aber mehr an den Rand des Bildes verschoben werden soll, wird die Belichtung gespeichert und die Kamera mit halb gedrücktem Auslöser zum endgültigen Bildausschnitt geschwenkt.

Eine andere Einsatzmöglichkeit ist, die Lichtsituation eines Objektes, die zu einer falschen Belichtung führen würde, an einer anderen, geeigneten Stelle zu messen und den Bildausschnitt dann zu verändern.

Die Belichtungsspeicherung erfolgt in der Regel über eine Taste mit der Bezeichnung AE/AE-L oder *. Je nach Modell und Hersteller muss die Taste während der Speicherung gedrückt gehalten werden oder es reicht ein einmaliges Betätigen der Taste bis nach der nächsten Aufnahme oder die Taste erneut gedrückt wird.

Bei vielen digitalen Kameras, insbesondere den höherwertigen DSLR-Kameras, ist bei der Mehrfeld- bzw. Matrixmessung das Autofokusmessfeld mit der Belichtungsmessung gekoppelt, d.h. die Helligkeit, die im aktiven AF-Feld liegt, wird verstärkt zur Berechnung der Belichtung herangezogen. Da bei diesen Kameras das AF-Feld, das zur Fokussierung herangezogen wird, frei gewählt werden kann, ist ein Verschwenken der Kamera und damit eine Belichtungsspeicherung nicht erforderlich, sofern es gelingt, das Bild so zu gestalten, dass das Hauptmotiv von einem der zur Verfügung stehenden AF-Messfelder erfasst werden kann.

Bei den anderen Messmodi ist die Belichtungsmessung jedoch in der Regel mit dem mittleren AF-Feld verbunden. Selbst wenn z.B. bei der Spot-Messung das AF-Feld frei wählbar ist, erfolgt die Belichtungsmessung über das mittlere AF-Messfeld, selbst wenn dies für die Fokussierung nicht aktiv ist.

Bei einer separaten Belichtungsmessung ist deshalb darauf zu achten, dass diese ggf. über das mittlere AF-Feld vorgenommen und
gespeichert wird. Die Aufnahme kann dann erst nach erneutem Scharfstellen gemacht werden, bzw. ebenfalls über das mittlere AF-Feld und dem Verschwenken der Kamera.

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Belichtungsreihe
(erstellt am: 30.05.2012 - letzte Änderung:14.06.2012)
Bei einer Belichtungsreihe (engl. Bracketing) werden drei oder mehr Aufnahmen eines Motives mit unterschiedlichen Belichtungen aufgenommen.

Dabei erfolgt die erste Aufnahme mit den Belichtungs-werten, die die Kamera ermittelt hat. Ausgehend von diesem Wert werden jeweils eine oder mehrere Aufnahmen über- und unterbelichtet.

In der Regel ist an den heutigen Kameras eine Bracketing-Funktion vorhanden, an der die abweichenden Stufen eingestellt werden können. Beim Auslösen nimmt die Kamera dann automatisch die Bilder mit den unterschiedlichen Belichtungswerten auf. Bei manchen Kameras muss der Auslöser für jedes Bild betätigt werden, bei anderen reicht ein einmaliges Auslösen.

Die Belichtungsreihe bietet sich bei schwierigen Helligkeits- und/oder Kontrastverhältnissen an. Am PC kann später überprüft werden, welche Aufnahme die beste Belichtung aufweist bzw. für eine Nachbearbeitung am Besten geeignet ist.

Für die HDR-Fotografie werden ebenfalls Aufnahmen mit einer Belichtungsreihe angefertigt. Jedenfalls zu diesem Zweck ist ein Stativ erforderlich.

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Beugungsunschärfe
(erstellt am: 25.05.2012 - letzte Änderung:14.06.2012)
Wie wir alle im Physikunterricht gelernt haben, werden Lichtstrahlen beim Durchqueren eines engen Spalts gebeugt (abgelenkt). Die Intensität der Beugung ist dabei abhängig wie eng der Spalt oder das Loch ist, durch dass das Licht durch muss.

Bei einem idealen optischen System trifft das Licht - welches von einem Punkt in der Fokusebene ausgeht - an einem Punkt auf dem Sensor auf. Durch die Beugung von Teilen des Lichts werden einige Lichtstrahlen leicht abgelenkt und treffen nicht auf dem Punkt sondern irgendwo in der Nähe des Punktes auf dem Sensor auf. Dabei bilden die gebeugten Lichtstrahlen einen Unschärfekreis um den scharf abgebildeten Punkt, wobei die Anzahl der weit vom Punkt auftreffenden Lichtstrahlen innerhalb des Unschärfekreises immer mehr abnimmt (Viele Lichtstrahlen werden ein bisschen gebeugt, einige etwas weiter weg und ab und zu mal einer ganz weit weg).

Bei der Blende im Objektiv handelt es sich im Endeffekt auch nur um Loch variabler Größe, an dem immer
 eine Beugung stattfindet. Ist dieses Loch absolut gesehen (also betrachtet in der Form Durchmesser in mm) \"relativ\" groß, so ist der Anteil des gebeugten Lichts sehr gering und geht umgangssprachlich \"im Rauschen unter\" (Wenn von einer Milliarden Photonen mal einer daneben geht - was soll\'s).

Je weiter allerdings abgeblendet wird (das Loch wird kleiner), umso höher wird der Anteil des falsch auftreffenden Lichts, bis der Anteil des gebeugten Lichts eine Sichtbarkeitsschwelle überschreitet und ein beim weiter Abblenden immer größerer Unschärfebereich bemerkbar wird (Die Verteilung der abgelenkten Lichtstrahlen ist ja nicht gleichmässig. Daher werden erstmal die \"leicht abgelenkten\" Lichtstrahlen über die Rauschschwelle treten und zum Schluß die \"ganz weit gebeugten\").

Es wird somit mit zunehmendem Abblenden ein immer stärkeres \"unscharfes\" Bild über das eigentliche Bild gelegt.

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Bildbearbeitung
(erstellt am: 01.12.2014 - letzte Änderung:15.12.2015)
Bevor Fotos auf Papier ausgedruckt werden, ist es heute üblich, sie einer Bildbearbeitung zu unterziehen. Die Bilder werden durch diesen Prozess noch einmal verändert, egal, ob es sich um Fotonegative, Dias oder Bilddateien handelt. Das primäre Ziel der Bildbearbeitung ist es, Störungen und Bilddefekte wie Abbildungsfehler oder Artefakte zu entfernen. Darüber hinaus kann insbesondere durch eine digitale Fotobearbeitung auch die Bildgröße bzw. der Bildausschnitt sowie Schärfe, Helligkeit, Kontrast und Sättigung verändert und angepasst werden. Mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen können zudem neue Farbtöne ausgewählt und reguliert werden.

Die Bildbearbeitung am PC erlaubt es außerdem, zusätzliche Effekte hinzuzufügen oder verschiedene Bilder zu montieren. So können verschiedene Belichtungen gewissermaßen „übereinandergelegt“ werden, um Details an dunklen Türen oder Flächen besser erkennbar zu machen.
Durch Fotoeffekte wie Farbflecken-, Mosaik- und Blendenwerkzeuge oder Kunstfilter entstehen ganz neue Bilder, die wie Zeichnungen oder Malereien wirken können. Fotorahmen geben dem Bild ein passendes Passepartout. Auch Textelemente lassen sich durch Bildbearbeitungssoftware in das Foto einfügen. So werden aus einfachen Fotos schnell Postkarten oder Poster.

Die Bearbeitung von Fotos erlaubt zudem Effekte, wie man sie aus der High Dynamic Rang (HDR) Fotografie kennt. So kann man drei Fotos des gleichen Motivs auswählen und durch einen Algorithmus aus dem normal belichteten, dem unterbelichteten sowie dem überbelichteten Foto ein HDR Bild machen. Details, die durch Überbelichtung oder Schatten verloren gegangen sind, werden so wieder hergestellt. Moderne Bildbearbeitungsprogramme werden auch dazu genutzt, um den Hintergrund des Bildes auszutauschen. So kann eine Personengruppe an einem weißen Sandstrand positioniert werden ebenso wie vor bekannten Sehenswürdigkeiten oder zusammen mit bekannten Persönlichkeiten.

Durch die verschiedenen Ebenen in Bildbearbeitungsprogrammen wie „Adobe Photoshop“ können verschiedene Fotos und Masken miteinander kombiniert werden, so dass ganz neue Motive entstehen. Bei einem Programm wie „Adobe Illustrator“ kann der Benutzer neben Pixeldateien auch Vektordateien für die Bildbearbeitung nutzen.

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Bildkapazität
(erstellt am: 31.05.2012 - letzte Änderung:31.05.2012)
Unter dem Begriff Bildkapazität versteht man die Kapazität, die einzelne Varianten von Speicherkarten ermöglichen. Zu den gängigen Standards der Speicherkarten zählen Multimedia Card, SmartMedia Card, CompactFlash CardTyp I und II, xD-Picture Card, Microdrive und [u]Memorystick[/u].

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Bildrechte
(erstellt am: 17.06.2012 - letzte Änderung:17.06.2012)
Aufnahmen mit Personen

Stellt eine Aufnahme eine oder mehrere Personen dar, kann die Veröffentlichung durch Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten eingeschränkt werden. Jeder Mensch darf grundsätzlich selbst darüber bestimmen, ob überhaupt und in welchem Kontext Bilder von ihm veröffentlicht werden  Sofern der Abgebildete keine Erlaubnis für diese Veröffentlichung gewährt hat, ist das Hochladen generell nicht erlaubt.

Ausnahmen:
Personen, die sich auf öffentlichen Versammlungen (z. B. Demonstrationen, Festen, Aufzügen) oder zufällig in einer Landschaft aufhalten, dürfen ohne deren Zustimmung auf den entsprechenden Fotos zu sehen sein (so genanntes Beiwerk oder Staffage). Jedoch darf die betreffende Person nicht der Zweck der Aufnahme sein. Demnach ist es erlaubt, eine Menge von Fußballfans auf einer Tribüne zu zeigen, jedoch nicht, einen einzelnen Fußballfan ohne dessen Einwilligung herauszugreifen und in einem Porträtfoto darzustellen. Der Gesetzgeber hat außerdem festgelegt, dass durch solche erlaubten Ausnahmen die berechtigten Interessen des Abgebildeten nicht verletzt werden dürfen.
Eine kommerzielle Nutzung der Bilder, auch wenn sie urheberrechtlich unter einer freien Lizenz stehen, ist aus Gründen des Persönlichkeitsrechts in der Regel nicht möglich.

Berühmte Personen (absolute Personen der Zeitgeschichte) dürfen auch ohne ihr Einverständnis gefilmt und das Material verbreitet werden. Dies sind beispielsweise bekannte Politiker oder andere Prominente. Bei absoluten Personen der Zeitgeschichte wird dieses Recht allerdings mit der Bedingung, dass die Personen auf den Aufnahmen auch tatsächlich eine öffentliche Funktion wahrnehmen, eingeschränkt.
Nach deutschem Recht ist es außerdem nicht zulässig, über Mauern zu spähen oder andere Hindernisse zu überwinden oder Hilfsmittel wie Teleobjektive, Leitern oder auch Luftfahrzeuge zu verwenden, um in die geschützte Privatsphäre einer prominenten Person einzudringen.

Quelle: Wikipedia

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Bildstabilisierung
(erstellt am: 22.05.2012 - letzte Änderung:14.06.2012)
Hier wird erklärt, wozu der Bildstabilisator dient, welche Arten es gibt und wann es richtig ist, ihn auszuschalten.

Wer kennt sie nicht, die verwackelten Bilder!
Wenn die Sonne scheint, es schön hell ist, besteht nur eine geringe Gefahr, Aufnahmen zu verwackeln. Normalerweise stellt sich dann automatisch eine kurze Belichtungszeit ein.

Aber was ist, wenn der Himmel bedeckt ist, es dunkler wird und die Aufnahmezeiten dadurch länger werden?

Ohne Bildstabilisator gilt die Faustregel:
Belichtungszeit = Kehrwert der Brennweite
Das bedeutet, bei einem 200 mm Objektiv z.B. muss man eine Belichtungszeit von mindestens 1/200 sek einstellen, um die Aufnahme nicht zu verwackeln.

Was bringt die Bildstabilisierung?
Doch da gibt es eine Hilfe, auf die man nicht mehr verzichten möchte, nämlich die der Bildstabilisierung. Der Mechanismus der Bildstabilisierung liegt entweder im Objektiv oder im Gehäuse der Kamera. Laut Herstellerangaben beträgt der Gewinn dadurch bis zu 4 Blendenstufen und die Gefahr der Verwackelung wird erheblich reduziert. Wenn allerdings eine Bewegungsunschärfe vor der Kamera auftritt (z.B. Sportfotografie), nützt die Bildstabilisierung nichts mehr. Da hilft nur noch eine kürzere Belichtungszeit.

Bildstabilisierung im Objektiv
Bei den Marken wie Canon und Nikon liegt die Bildstabilisierung im Objektiv. Hier werden, gesteuert durch Sensoren, bewegliche optische Elemente verschoben. Bei manchen Objektiven kann man einstellen, ob in horizontaler, vertikaler oder in beiden Richtungen die Bildstabilisierung erfolgen soll. Der Nachteil ist der, dass die Objektive mit Bildstabilisierung erheblich teurer sind als die ohne. Von Vorteil ist wiederum, dass, wenn man durch den Sucher blickt und den Auslöser halb durchdrückt, man das beruhigte Bild bereits sehen kann.

Bildstabilisierung im Kameragehäuse
Bei den Marken wie Pentax, Sony, Olympus und Fuji befindet sich die Bildstabilisierung im Gehäuse der Kamera. Hier ist der Sensor beweglich gela
 gert und wird im Moment der Auslösung so bewegt, dass das Bild beruhigt wird. Neuere Objektive teilen der Kamera ihre Brennweite mit, damit die Korrektur auch richtig erfolgen kann. Bei älteren Objektiven muss die Brennweite per Hand eingegeben werden. Ein großer Vorteil bei diesem System ist der, dass man auch mit älteren Objektiven die Bildstabilisierung nutzen kann. Ein Nachteil ist der, dass das beruhigte Bild nicht im Sucher sichtbar wird.

Wann muss die Bildstabilisierung ausgeschaltet werden?
Wenn die Kamera auf ein Stativ geschraubt ist, muss sie unbedingt ausgeschaltet werden. Warum?
Die Bildstabilisierung versucht dann durch Fehlkorrekturen das Bild zu beruhigen, obwohl die Kamera gar nicht bewegt wird. Dadurch kann sie leicht in die Unschärfe regeln und die Aufnahmen werden dem entsprechend unscharf.

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Bit
(erstellt am: 29.05.2012 - letzte Änderung:29.05.2012)
Das Wort „Bit“ steht für Binary Digit und ist eine grundlegende Einheit für eine digitale Information. 8 Bit sind ein Byte.

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Blaue Stunde
(erstellt am: 14.06.2012 - letzte Änderung:17.06.2012)
Wenn die Sonne sich schon hinter dem Horizont versteckt, dann ist die Zeit der blauen Stunde. Die Sonne hat noch genügend Kraft, den Himmel durch das Restlicht in tiefem Blau erscheinen zu lassen. Die blaue Stunde ist in der Regel nur eine blaue Viertelstunde lang, daher sollte man sich schon vorher bei Tageslicht an die Motivwahl begeben.

Auf dieser Seite kann man nicht nur die Zeiten der Blauen Stunde vor Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang abgestimmt auf den jeweiligen Ort berechnen lassen, sondern erfährt auch alles über die Stand der Sonne bzw. Mond beim Auf- bzw. Untergang.

Dämmerungsrechner


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Blende
(erstellt am: 22.05.2012 - letzte Änderung:25.05.2012)
Die Blende ist eine (normalerweise mechanische) Vorrichtung an Kameras, mit deren Hilfe der Lichtdurchlass durch das optische System (Objektiv) verändert werden kann.
Sie ist meist als Lamellenblende (auch Irisblende genannt) ausgeführt, bei der sich kreisförmig angeordnete Lamellen-Bleche so ineinander verschieben, dass der Lichtdurchlass enger oder weiter und so das einfallende Lichtbündel kleiner oder größer wird.
Die Blende ist dabei so im Strahlengang positioniert, dass sie nur als Aperturblende und nicht als Gesichtsfeldblende wirkt. Von der Wahl der Blendenzahl hängen vor allem Belichtungszeit sowie Schärfentiefe ab. Die Blendenzahl gibt das Verhältnis von Brennweite zur Blendenöffnungsweite an. Dabei gilt: Je kleiner die Blendenzahl, desto größer die Blendenöffnung.

Quelle:
Wikipedia®
Mehr dazu lesen...

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BMP
(erstellt am: 02.06.2012 - letzte Änderung:02.06.2012)
Das Windows-Bitmap-Grafik-Format wird heute hauptsächlich für Systembestandteile am PC wie Bildschirmschoner oder Monitor-Hintergründe verwendet.

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Brennweitenverlängerung
(erstellt am: 25.05.2012 - letzte Änderung:25.05.2012)
Ein technisch nicht zutreffender Begriff für eine Nebenwirkung unterschiedlicher Sensorformate im Zusammenspiel mit Objektiven gleicher Brennweite.

Zu beobachten ist, das bei der Verwendung eines Objektives an Kameras mit unterschiedlichen Sensorgrößen, die Brennweite des Objektives sich scheinbar ändert. An kleineren Sensoren scheint das Objektiv näher an das Motiv heran zu gehen, bei größeren Sensoren scheint das Objektiv dafür aber weiter weg zu sein.

Der Winkel der realen Welt, der auf dem Bild zu sehen ist wird als Bildwinkel bezeichnet.

Hierbei bestimmt die reale Brennweite eines Objektives in Kombination mit der Sensorgröße den Bildwinkel des resultierenden Bildes.

Diese Bildwinkeländerung eines Objektives an zwei verschiedenen Kameras mit unterschiedlich großen Sensoren wird visuell als Brennweitenverlängerung wahrgenommen.

Da ein kleinerer Sensor nicht so weit in die Ecken des Bildkreises reicht wie ein größerer Sensor wird nur der Mittelteil des Abbildes auf den Sensor fallen und der Rand des Bildkreises in der Kamera abgeschnitten (siehe Abbildung bei CROP). Dies führt dazu, dass der Eindruck entsteht, die Brennweite des Objektives würde sich an einer Kamera mit kleinem Sensor ändern.

Dies vor allem, da wir uns das aufgenommene Bild nicht in Sensorgröße ansehen, sondern jeweils auf die gleiche Größe vergrößert auf einem Monitor oder Papierbild.

Im Bild unten wird dies angedeutet. Der kleinere Sensor b nimmt nur den zentralen Teil des Bildes auf, während der große Sensor a den Bildkreis besser ausnutzt. Wird das Bild von b auf dieselbe Größe gebracht wie das Bild vom größeren Sensor (a), so sieht es so aus, als ob das Motiv näher heran geholt worden wäre.

Der kleinere Sensor verringert den genutzten Bildwinkel, welcher durch einen größeren Objektivbildwinkel -- und somit einer kleineren Brennweite -- ausgeglichen werden muss um ein identisches Bild (Bzgl. Bildwinkel, wirklich absolut identisch sind die Bilder nicht) zu erhalten.

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Bulb
(erstellt am: 16.06.2012 - letzte Änderung:16.06.2012)
In den "normalen" Kamera-Modi ist eine Belichtung bis zu max. 30 Sek. möglich. Langzeitbelichtungen von mehreren Minuten oder sogar Stunden erlaubt der Bulb-Modus, an der Kamera meistens mit B gekennzeichnet.

Im Bulb-Modus bleibt der Verschluss der Kamera so lange geöffnet, wie der Auslöser betätigt wird.

Empfehlenswert ist die Benutzung eines Fernauslösers.
An Kompakt- oder Bridgekameras ist der Bulb-Modus in der Regel nicht oder nur eingeschränkt verfügbar.

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Byte
(erstellt am: 29.05.2012 - letzte Änderung:29.05.2012)
Als Byte wird eine Einheit aus der digitalen Informationstechnik bezeichnet. Ein Byte entsprechen 8 Bit.

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