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Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 23:24
von vaude
Hallo Leute!

Im August soll es nach Namibia gehen. Für drei Wochen werden wir als Familie zu Viert mit einem Mietwagen unterwegs sein.
Aktuell habe ich außer meinem iPhone X keine richtige Kamera. Daher muss für diesen Urlaub ein Kamera her!

Nach einiger Recherche würde ich eine Bridgekamera bevorzugen.
Ich fotografiere zwar gerne, würde mich jedoch als Anfänger bezeichnen.

Essentiell ist für mich ein GPS-Sensor bei der Kamera.
Daher habe ich bislang folgende Modelle gefunden:

Sony Cyber-shot DSC-HX400V
Nikon Coolpix P900

Könntet Ihr mir noch weitere Kameras mit GPS und großem Zoom empfehlen?
Oder Eure Einschätzung zu vorgenannten Geräte kund tun?

Herzlichen Dank!

Gruß
Volker

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 02:32
von Ammerland
Hallo Volker,

auf der Seite https://www.dkamera.de/ findest Du Testberichte zu sehr vielen Kameras und kannst auch verschiedene Modelle vergleichen.

Jemandem eine Kamera zu empfehlen, ist schwierig. Ich persönlich hätte bestimmte Anforderungen, die die Kamera möglichst erfüllen sollte (ohne Priorität):

1. Möglichst großer Sensor, bei Bridgekameras wäre das 1 Zoll.
Vorteil bessere Bildqualität, aber Du hast einen größeren Bildausschnitt als bei einem kleineren Sensor.
Guck mal hier https://reisezoom.com/zusammenhang-scha ... rennweite/, lese Dir die Details vielleicht gar nicht erst durch und scrolle zu dem runden Bild mit den verschiedenen Vierecken
runter. Bei einem für Bridgekameras üblichen Sensor mit 1/2,3 " wäre der Bildausschnitt noch kleiner als hier das 1" abgebildete Viereck bei gleicher Brennweite.
2. Geschwindigkeit bei Serienbildaufnahmen
Die von Dir in die Auswahl gezogenen Kameras nehmen 7,1 bzw. 10 Bilder/Sek. in voller Qualität auf. Es gibt Kameras, die schaffen z. B. 24 Bilder.
Ich gehe davon aus, dass Du Tiere sehen willst? Und die bewegen sich schon mal. Und manchmal auch schnell ;-) . Dann kann es ganz schön ärgerlich sein, wenn nach 7 oder 10 Aufnahmen Schluss ist. Man glaubt gar nicht, wieviele Aufnahmen man so ruckzuck im Serienbildmodus geschossen hat, und dann kommen die besten Motive erst noch.
3. Unter welchen Bedingungen/Einstellungen ist der Verfolgungsmodus beim Autofokus möglich? Nur bei bestimmten Motivprogrammen oder auch im PSAM-Modus? (interessant für die Serienbildaufnahmen von sich bewegenden Motiven)
4. Wieviele AF-Felder habe ich und wie kann ich sie wählen?
5. Lichtstärke des Objektivs
Bei den meisten Bridgekameras mit sehr langem Zoomfaktor ist man sehr schnell in einem Brennweitenbereich, in dem "unterhalb" von Blende f 6.3 oder 6,5 nichts mehr geht. Aufnahmen sind dann bei schönstem Sonnenschein und besten Lichtverhältnissen noch gut möglich, sonst wird es schwierig. Ok, in Namibia wahrscheinlich kein Problem. Aber vielleicht willst Du Deine Kamera auch später noch möglichst vielseitig einsetzen?
6. Kann die Kamera Fotos im RAW-Format aufnehmen?
Nicht so interessant, wenn man die Fotos hinterher nicht noch bearbeiten will.
7. Und wenn die Kamera dann auch noch staubgeschützt ist... :-D .
Wenn der Sand dann auch noch so unbemerkt weht, er setzt sich ins Gehäuse. Du musst das Teil in eine Plastiktüte packen, sonst läufst Du Gefahr, dass Du sie nach dem Urlaub nicht mehr gebrauchen kannst.
8. GPS
Für Dich eine wichtige Option.

Deine Prioritäten musst Du selber finden.

Was bietet die eine oder die andere Kamera, die möglichst viele Deiner Anforderungen erfüllt? Wie sind die Bildqualitäten und das Rauschverhalten?

Noch etwas zu den supergroßen Zooms:
Auch bei einer Bridgekamera wird es irgendwann schwierig, das Gerät bei voll ausgefahrenem Objektiv verwacklungsfrei zu halten. Zu der Nikon wird schon gesagt, dass zwei Hände nötig sind. Da hilft auch der Bildstabilisator nur noch bedingt. Das Fokussieren wird mit zunehmender Brennweite nicht leichter. Lieber auf etwas Zoom verzichten und nachher einen Bildausschnitt machen?

Gruß
Ute

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 12:53
von bilderjan
Hallo Volker,
wie Ute schon schreibt ist ein möglichst grosser Sensor wesentlich wichtiger als eine lange Brennweite.
Grösserer Sensor und weniger Brennweite = bessere Bildqualität.

Im Weitwinkelbereich machen die Bildwinkel von Brennweite zu Brennweite ja noch einiges aus, aber im Tele-Bereich ist es nur noch verschwindend gering.
300mm Brennweite hat einen Bildwinkel von 8 Grad, 600mm Brennweite von 4 Grad. Den Unterschied kann man mit einem grösseren Sensor locker im nachhinein ausgleich indem man einen Ausschnitt erzeugt. Bei den kleinen Sensoren wird es mit Ausschnitten schon recht schwierig, da fehlt einfach die Schärfe.

Nach meiner Meinung solltest Du dich lieber bei den Systemkameras mit APS-C Sensor umschauen. Dazu ein Tele-Zoom bis ca. 200mm. Damit hast Du ausreichend Bildqualität, um auch mal einen grösseren Ausschnitt oder ein grösseres Wandbild zu erstellen.

Eine Bridge mit so kleinem Sensor ist nicht wirklich besser als Dein Smartphone!


Hier mal eine Übersicht der Bildwinkel.

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 16:36
von Fred
Nun macht mal die Bridge-Kameras nicht so schlecht.
Seit Jahren nutze ich nur noch meine Bridge Fuji HS50 EXR, die, wenn auch alte, Canon mit APS-C Sensor liegt nur
noch im Schrank, trotz meines Canon 18 - 200 mm Objektives. Die Blende geht auch nur von 3,5 - 5,6.
Bei der Fuji reicht sie von 2,8 - 5,6. Der Zoom-Bereich von 24 - 1000 mm.
Der Bildstabi ist so gut, dass ich auch mit 1000 mm aus der Hand fotografieren kann, allerdings ist die Schärfe
natürlich nicht so, als wenn ich mit dem Stativ knipsen würde. Da sind die Bilder wirklich scharf.
Ich füge mal ein Foto vom Mond ein. Voller Zoombereich 1000 mm.
Bild für das Forum nur verkleinert und etwas geschärft.
Die Kamera macht klasse Panorama-Aufnahmen auch freihändig ohne Stativ.
Ein weiterer Pluspunkt gegen einer DSLR ist das Gewicht. Sie wiegt ungefähr die Hälfte und ich habe keine Lust,
mich mit einem so schweren „Gepäck“ abzumühen.

Natürlich kann die Bridge nicht mit einer Kamera mit APS-C Sensor mithalten, ist eben technisch bedingt.
Ich möchte meine Bridge jedenfalls nicht mehr missen.

Mond mit 1000 mm.jpg
1000 mm mit Stativ, wobei ich nicht mehr weiß, ob ich bei dieser Aufnahme nicht den Zoomfaktor 2x eingestellt hatte. Also 2000 mm. Hatte etliche Fotos vom Mond gemacht.
Das Bild hat die Originalgröße. Ist nur verkleinert auf Forumgröße.
1000 mm mit Stativ, wobei ich nicht mehr weiß, ob ich bei dieser Aufnahme nicht den Zoomfaktor 2x eingestellt hatte. Also 2000 mm. Hatte etliche Fotos vom Mond gemacht.
Das Bild hat die Originalgröße. Ist nur verkleinert auf Forumgröße.

Exif-Daten
Brennweite: 185 mm
Belichtungszeit: 1/80 Sek
Blende: F/8
ISO-Empfindlichkeit: 100
Weißabgleich: Manuell
Blitz: Blitz wurde nicht ausgelöst, Blitz unterdrücken-Modus
Kamera-Modell: FinePix HS50EXR
Belichtungsprogramm: Manuell
Belichtungskorrektur: 0 LW
Belichtungs- Messmethode: Multi-Segment





Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 18:18
von vaude
Hallo Ute,

vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche und sehr hilfreiche Antwort zu meiner Anfängerfrage!
Ich werde mir nun erst einmal den Link und Deine Kriterien prüfen!
Die Seite dkamera.de ist echt gut, leider gibt es aber kein Suchkriterium nach der GPS-Funktion.

Tatsächlich überlege ich derzeit, lieber auf einen größeren Sensor zu setzen und dafür „Superzoom“ zu verzichten.

Viele Grüße
Volker

P.S. Vielen Dank auch an Jürgen und Fred!

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 23:10
von Ammerland
Hallo Fred,

ja, ich weiß, dass Du mit Deiner Bridge sehr schöne Fotos machen kannst doppel_daumen .
Aber Du gibst auch zu, dass die Bildschärfe bei 1000 mm nicht mehr unbedingt sehr gut ist (freihand).

Bei einem Urlaub in Namibia wäre es aber mehr als schade, wenn ein großer Teil der Fotos durch Unschärfe glänzen. Bei anderen Verwendungen kann man damit ja vielleicht gut leben.
Und die Nikon Coolpix P900 hat einen Zoom bis 2000 mm. Wieviel der Bildstabilisator dann noch korrigieren kann?

Gruß
Ute

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 09:22
von cs+1507
Man muss bedenken, dass dort ganz andere Lichtverhältnisse herrschen....
Ob man GPS tatsächlich braucht, oder sollte doch Quali entscheidend sein, wie gross sollten die Bilder sein ( ein Fotobuch ? ) Dabei sollte man fehlende EBV-Kenntnisse berücksichtigen ....
Man kann auch eine gute Knipse ausleihen ... Ausserdem wir haben hier erfahrene Safarifotografen...

Nur mit einer Bridge ? Solche Reise macht man oft nur 1x ...
Na ja, nachhinen ist man oft klüger ... ( ersatzweise - dumm gelaufen )

Viele Grüße

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 18:42
von vaude
Hallo noch einmal!

Kennt zufällig einer von Euch noch eine andere gute Vergleichsseite für Kameras, die auch die Option „GPS“ unterstützt?

Dieses Feature ist für mich tatsächlich unabdingbar.

Viele Grüße!

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 19:44
von bilderjan
GPS ist auf dem Rückzug, es gibt kaum hochwertigere Kameras damit, es wird immer mehr auf WLAN gesetzt. Dazu muss allerdings Kamera und Smartphone ständig in Kontakt stehen.

Schau mal nach externen Geotagger, ist wohl die beste Lösung.

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 19:25
von harald13114
Hallo Volker,

ich habe mich durch deine Anfrage inspirieren lassen und mir die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 (529,- Euro) bestellt. Die ebenfalls infrage kommende Nachfolgerin, die FZ2000 ist etwa 360,- Euro teurer. Hier haben sich die wesentlichen Merkmale aber nicht geändert und die Neuerungen sind den Mehrpreis m. E. nicht wert.
Die FZ1000 liegt preislich im Bereich der Sony Cyber-shot DSC-HX400V und der Nikon Coolpix P900. Der Telezoom mit 25-400 mm (Kleinbildäquivalent) verfügt über einen gut ausreichenden Bereich und vor allem über eine ausgezeichnete Lichtstärke (2.8 bis 4.0). Zusammen mit dem großen Sensor (1 Zoll) und dem 5-Achsen-Bildstabilisator sind rauscharme und detailreiche Bilder zu erwarten, wie es die Testurteile behaupten. Zuletzt habe ich mir einige Fotos in anderen Internetforen angesehen und war schon beeindruckt.
Ausschlaggebende Kriterien waren also Sensorgröße, Lichtstärke, Bildstabilisator und zuletzt der Preis. Die Kamera wird in der kommenden Woche geliefert. Wenn es dich interessiert, oder auch andere, will ich gerne Testfotos und /oder einen Erfahrungsbericht nachliefern.

Gruß

Harald

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 00:21
von Ammerland
Hallo zusammen,

die Panasonic sieht interessant aus. GPS allerdings über WLAN und Smartphone.
@harald13114 : Fotos und Erfahrungsbericht würden mich interessieren.

Fotos von verschiedenen Kameras kann man sich auch bei https://www.flickr.com/ ansehen. Das gewünschte Kameramodell einfach in der Suchfunktion eingeben.

Gruß
Ute

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 17:39
von vaude
harald13114 hat geschrieben:Hallo Volker,

ich habe mich durch deine Anfrage inspirieren lassen und mir die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 (529,- Euro) bestellt. Die ebenfalls infrage kommende Nachfolgerin, die FZ2000 ist etwa 360,- Euro teurer. Hier haben sich die wesentlichen Merkmale aber nicht geändert und die Neuerungen sind den Mehrpreis m. E. nicht wert.
Die FZ1000 liegt preislich im Bereich der Sony Cyber-shot DSC-HX400V und der Nikon Coolpix P900. Der Telezoom mit 25-400 mm (Kleinbildäquivalent) verfügt über einen gut ausreichenden Bereich und vor allem über eine ausgezeichnete Lichtstärke (2.8 bis 4.0). Zusammen mit dem großen Sensor (1 Zoll) und dem 5-Achsen-Bildstabilisator sind rauscharme und detailreiche Bilder zu erwarten, wie es die Testurteile behaupten. Zuletzt habe ich mir einige Fotos in anderen Internetforen angesehen und war schon beeindruckt.
Ausschlaggebende Kriterien waren also Sensorgröße, Lichtstärke, Bildstabilisator und zuletzt der Preis. Die Kamera wird in der kommenden Woche geliefert. Wenn es dich interessiert, oder auch andere, will ich gerne Testfotos und /oder einen Erfahrungsbericht nachliefern.

Gruß

Harald


Hallo Harald,

vielen Dank für Deine Nachricht!
Werde mir auch mal die FZ1000 anschauen!

Hast Du zufällig schon einmal die GPS-Funktionalität ausprobiert?

Gruß
Volker

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 19:31
von harald13114
Hallo Volker, hallo Forum,

die Panasonic Lumix FZ1000 wurde am Montag geliefert und ich konnte seither auch schon erste Erfahrungen damit sammeln. Für diesen ersten Bericht habe ich mich auch mit der Frage nach der GPS-Funktionalität beschäftigt. Schon mal vorab, es geht.
Die Kamera wird mit dem üblichen Zubehör geliefert (Akku, Objektivdeckel, Gegenlichtblende, USB-Kabel, Schultergurt und Blitzschuhabdeckung, Software-CD). Darüber hinaus ist ein Akku-Ladegerät im Lieferumfang, was selbst bei erheblich teureren Kameras nicht immer üblich ist. Was mir auch gefallen hat war die Betriebsanleitung. Sie umfasst 87 Seiten und ist nur in Deutsch gehalten. Weitere Sprachen liegen in jeweils separaten Heften dabei. Das meiner Sony Alpha 7R ist 12 x 67 Seiten dick. 67 Seiten in deutscher Sprache und 11 x 67 Seiten in 11 anderen Sprachen.
Die FZ1000 macht einen soliden und wertigen Eindruck, obwohl das Gehäuse aus Kunststoff ist. Sie unterscheidet sich in der Größe kaum von der Alpha 7R mit dem 24-240 mm-Objektiv, ist aber deutlich leichter. Die Kamera liegt sehr gut in der Hand, alle Bedienknöpfe sind gut erreichbar und schon nach kurzer Zeit weiß ich blind wo jeder Schalter sitzt. Sowohl der Bildschirm als auch das Display des Suchers sind ausgezeichnet. Es werden alle Daten eingeblendet, die ich angezeigt haben will (Blende, Verschlusszeit, Bel.-Korrektur, Programm, Dateiformat, Histogramm, Wasserwaage, etc.) Das Menü der Kamera ist ziemlich umfangreich, aber gut und intuitiv und mit kleinen Hilfen ausgestattet, die am oberen Bildschirmrand eingeblendet werden.
Ein erstes Testfoto musste natürlich noch sein. Eher ein Zufallstreffer, aber sehr nett, wie ich finde:

P1040009-2.jpg
kleiner Schmetterling
kleiner Schmetterling

Exif-Daten
Brennweite: 146 mm (469 mm KB-äquivalente Brennweite)
Belichtungszeit: 1/1250 Sek
Blende: F/4
ISO-Empfindlichkeit: 125
Weißabgleich: Automatisch
Blitz: Blitz wurde nicht ausgelöst, Blitz unterdrücken-Modus
Kamera-Modell: DMC-FZ1000
Belichtungsprogramm: Normal-Programm
Belichtungskorrektur: 0 LW
Belichtungs- Messmethode: Multi-Segment






Bisher habe ich zwei ausgedehntere Touren unternommen und die Kamera durfte ihre Fähigkeiten beweisen. Der erste Tag war der Dienstag und sie hat sich tapfer geschlagen. Als Gegner musste sie gegen die Nikon D7100 mit dem Sigma 150-600 mm antreten, was zugegebenermaßen nicht ganz fair war. Die Bedingungen waren eher schlecht. Es war heiß, die Luft flimmerte stark und das Licht war grell. Mittagssonne eben. Einsatzgebiet war ein kleiner Natursee, das Auenland Disselmersch bei Lippborg in Westfalen.

P1040054.jpg
Übersichtsfoto Disselmersch
Übersichtsfoto Disselmersch

Exif-Daten
Brennweite: 15.51 mm (43 mm KB-äquivalente Brennweite)
Belichtungszeit: 1/1250 Sek
Blende: F/4.5
ISO-Empfindlichkeit: 160
Weißabgleich: Automatisch
Blitz: Blitz wurde nicht ausgelöst, Blitz unterdrücken-Modus
Kamera-Modell: DMC-FZ1000
Belichtungsprogramm: Manuell
Belichtungskorrektur: 0 LW
Belichtungs- Messmethode: Multi-Segment






P1040055.jpg
Zoom der gleichen Szene (400 mm)
Zoom der gleichen Szene (400 mm)

Exif-Daten
Brennweite: 146 mm (400 mm KB-äquivalente Brennweite)
Belichtungszeit: 1/1250 Sek
Blende: F/4.5
ISO-Empfindlichkeit: 160
Weißabgleich: Automatisch
Blitz: Blitz wurde nicht ausgelöst, Blitz unterdrücken-Modus
Kamera-Modell: DMC-FZ1000
Belichtungsprogramm: Manuell
Belichtungskorrektur: 0 LW
Belichtungs- Messmethode: Multi-Segment






Beide Fotos wurden im RAW-Format aufgenommen und ohne weitere Bearbeitung mit Ligthroom in das JPG-Format umgewandelt. Die JPG-Varianten, die von der Kamera erzeugt wurden, unterscheiden sich nur minimal von der RAW-Variante. Mein erster Eindruck ist, dass die Software der Kamera nur sehr vorsichtig eingreift. Ein Plus nach meiner Ansicht. Die Nikon hat hier bei 400 mm keinen deutlichen Vorteil erzielen können.

Der zweite Fototermin war dann der gestrige Donnerstag. Ich war in Dortmund und nutzte die Gelegenheit zu einem Rundgang am Phoenix-See. Es war bedeckt und eher kontrastarm. Damit wieder eher schwierige Lichtbedingungen. Ich habe mich auf den Telezoom konzentriert und zeige dazu einige Beispielfotos. Die Bilder wurden wieder im RAW-Format aufgenommen, diesmal aber z.T. nachgearbeitet (Licht, Schatten, Kontrast) . Vorab schon einmal dies. Die Kamera bietet in einigen Modi die Verwendung eines digitalen Zoom bis 800 mm an. Die Detailqualität ist so, wie man es von einem digital vergrößerten Foto kennt, schlecht. Für kleine Abbildungen im Familienalbum oder auch im Internet reichen sie aber aus.
Was mich am meisten erfreut hat, war die Lichtempfindlichkeit des Objektivs. Trotz der eher schlechten Lichtverhältnisse waren immer eine sehr kurze Belichtungszeiten bei kleiner Blende im unteren ISO-Bereich möglich.

Da ich hier keine weiteren Fotos anfügen kann, zeige ich in meinem persönlichen Album einige Fotos vom Phoenix-See.

Abschließend noch einige Worte zu den GPS-Daten. Ich hatte bisher keinen Bedarf an derartigen Einträgen in den Exif-Daten meiner Fotos. Es ist aber mit dieser Kamera wohl kein Problem. Ich kann mir einen GPS-Logger, oder -Tracker zulegen, meine Reisedaten aufzeichnen lassen und diesen Tracklog in Lightroom mit meinen Bildern synchronisieren, oder ich nutze die Image App von Panasonic auf meinem Smartphone. Auch hier kann ich meine GPS-Daten aufzeichnen lassen, sofern mein Smartphone GPS hat. Was ich noch nicht getestet habe, was aber die App anbietet, ist eine direkte Zuweisung der Geodaten an ein Bild in der Kamera.
Ich selbst habe die App genutzt meine Daten aufzuzeichnen und sie mir per Mail zuzusenden. Anschließend habe ich die gemachten Fotos in Lightroom mit den GPS-Daten der Aufzeichnung synchronisiert. War auch für mich, als Laien auf diesem Gebiet, ein leichtes Spiel.

Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden mit dieser Kamera. Sie ist relativ leicht, kompakt und bietet alles, was ich auf Reisen benötige. Sie wird die P610 in meinem Haushalt ersetzen.

Gruß

Harald

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 00:22
von Ammerland
Hallo Harald,

vielen Dank für den informativen Bericht Danke_12 .
Die Fotos sehen gut aus, die Farben gefallen. Der Schmetterling ist gelungen und wie man sieht, kann man auch Freistellungen mit der Kamera erreichen.
Ich bin gespannt auf die Fotos in Deinem Album.

Gruß
Ute

Tipp für Bridgekamera mit GPS?

BeitragVerfasst: 08:34
von vaude
Hallo Harald,

vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen Testbericht!
Die Fotos sind wirklich sehr gelungen!

Bezüglich der GPS-Funktionalität:
Ich überlege derzeit tatsächlich, mir eine Kamera ohne GPS-Funktion zuzulegen und lieber anschließend die Orte zuzuweisen. Ich würde dafür das Programm https://www.mytracks4mac.info verwenden.

Zur Track-Aufzeichnungen tendiere ich allerdings zu einem separaten Gerät. Bei Verwendung des Smartphones wird zu viel Energie abgesaugt...

Kennt sich zufällig jemand mit solchen Trackern aus und kann einen empfehlen?

Gruß
Volker