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Sammelthema - Analoge Fotografie

BeitragVerfasst: 11:36
von Fred
Hallo „Schwarz-Weiß-Fans“,
schön, dass es die Möglichkeit jetzt gibt, alte analoge SW-Bilder hier zeigen.

Da will ich mal den Anfang machen und zeige euch ein Bild von mir, dass ich vor über 30 Jahren angefertigt
(als ich noch „jung und schön“ war, jetzt bin ich nur noch „und“) und in meinem damaligen SW-Labor auch selbst entwickelt habe.
Diese Aufnahme entstand mit einem Cokin-Doppelgängerfilter.
Die Füße musste ich leider etwas abschneiden, da ich mit einer Datenrückwand einen blöden Text in das Negativ eingeblendet hatte.
Die Spiegelreflex war eine AC3 von Revue und bot die Möglichkeit der Doppelbelichtung.
Sie schlummert heute noch voll funktionsfähig in einer Fototasche.
Die Objektive mit einem PK-Bajonett habe ich auch schon mit Erfolg über einen Adapter an meiner Canon 300D eingesetzt.

Das SW-Negativ habe ich mit einem Dia-Negativ-Scanner digitalisiert.
Doppelgänger 1.jpg





Re: Beim Schachspielen gegen sich selbst

BeitragVerfasst: 16:00
von George
Klasse, Fred, sowohl von der Bildidee als auch vom nostalgischen Wert her.
Dein schwarzes Alter-Ego hat sich aber in eine katastrophale Stellung manövriert ;-)

Viele Grüße... Jörg

Ein Teil für die Ölindustrie in Norwegen

BeitragVerfasst: 09:19
von ottod40
Ich zeige hier eine Aufnahme von 1997. Aufgenommen mit meiner Nikon Nuvis V mit APS-Film. Es zeigt ein Teil, dass ich für die Ölindustrie in Norwegen gebaut habe.

Scan.jpg





Re: Ein Teil für die Ölindustrie in Norwegen

BeitragVerfasst: 08:14
von nebels_hund_sky
Moin Otto,

danke für´s Vorstellen Deiner Arbeit für die Ölproduktion. Danke_12
Was ist das denn für ein Teil, wo wird es eingesetzt.

Die kleine Nikon (und Du) haben gute Arbeit geleistet. doppel_daumen
Da sieht man mal wieder, dass man nicht immer digital benötigt.

Viele Grüße
Brigitte

Re: Ein Teil für die Ölindustrie in Norwegen

BeitragVerfasst: 11:54
von ottod40
Haatech 2001.jpg






Es ist einmal so das einiges nimmt etwas mehr Zeit als anderes.
Und bei mir ist die Sache , das ich richtig durchwühlen muss um etwas zu finden das 15 Jahre vor sich hin verstaubt.

Trotz dem habe ich noch ein Teil das ich mit Gebaut habe.
Ich bin Schweißer vom Fach, und dies war mein letzte Arbeitsstück vor ich nach Deutschland kam.
Es Ist wie das erste Foto, ein Teil für Werkzeuge, Roboter, um Rohrleitung und Kabelverbindungen
zusammen zufügen unter Wasser. Wurde von Schiff ferngesteuert am Meeresboden.
Auf diese Teile wurde dann unterschiedliche Zusatz Werkzeuge, passend für die Aufgaben, angepasst.
Das war 150 % Genauigkeit gefordert. Ölindustrie heißt ja GELD!

Gruß Otto

Re: Ein Teil für die Ölindustrie in Norwegen

BeitragVerfasst: 18:20
von Hans_Ulrich
Hallo Otto,

Und bei mir ist die Sache , das ich richtig durchwühlen muss um etwas zu finden das 15 Jahre vor sich hin verstaubt.


Ja, das mit dem Staub sieht man auch auf dem Bild. Entweder den Scanner und die Bilder richtig entstauben oder dann im nach hinein die hellen Körnchen entfernen. Auch das Rauschen lässt sich doch stark vermindern.
Die alten Bilder haben es schon verdient, dass man sich etwas Zeit nimmt.

Auch wenn ich nicht alle Fehler beseitigt habe, kann das dann so aussehen.

Halle_1.jpg
Exif-Daten
ISO-Empfindlichkeit: 0





Re: Ein Teil für die Ölindustrie in Norwegen

BeitragVerfasst: 22:00
von ottod40
Danke schön Hans-Ulrich.

Es ist super geworden nach deine Bearbeitung.
Es geht bei mir nicht um Geduld, sondern um sich die Zeit zu nehmen und überlegen was zu tun.

Gruß Otto

Re: Beim Schachspielen gegen sich selbst

BeitragVerfasst: 09:05
von nebels_hund_sky
Moin Fred,

oops_1 irgendwie ist Dein Beitrag an mir "vorbeigegangen" gruebel_1
Die Idee ist Klasse und Deine Ausführung auch doppel_daumen 10_punkte
Wer der beiden hat denn nun das Schachsiel gewonnen?

Vielleicht kannst Du mir noch erklären, was ein Cokin-Doppelgängerfilter ist und
welchen Dia-Negativ-Sanner verwendest?

Viele Grüße und für`s Zeigen des wirklich interessanten Fotos Danke_12

Brigitte

Re: Beim Schachspielen gegen sich selbst

BeitragVerfasst: 17:39
von Joe
Solche Doppelbelichtungsaufnahmen hat damals wohl jeder versucht. Die Filter, die Kameras und die Objektive habe ich auch immer noch.
Ich habe sogar noch den alten Durst und einen Dia Projektor mit Leinwand auf dem Speicher.
Irgendwie kann ich mich von dem Krempel nicht trennen.
Eine Frage hätte ich aber.
Warum hast du dir eine Canon und nicht eine Pentax zugelegt?
Damit hättest du doch deine Objektive ohne Adapter weiter nutzen können.
Grüße Joe

Re: Mit einer Nikon in Kanada

BeitragVerfasst: 18:43
von cs+1507
Das sind die schönsten Bilder, die man hat, Bilder mit Geschichten.

Liebe Grüße
Christian

Re: Beim Schachspielen gegen sich selbst

BeitragVerfasst: 20:54
von sigi
Hallo,
analog war manches möglich, was digital einigen Aufwand erfordert. Klasse Aufnahme. Ich denke, da ist Farbe entbehrlich.

Re: Beim Schachspielen gegen sich selbst

BeitragVerfasst: 14:04
von Fred
Brigitte,
der linke Spieler sieht so triumphierend aus. Er hat wohl gewonnen. :-D

Gescannt habe ich das Negativ mit solch einem Scanner.

Der Doppelgänger-Filter ist eigentlich kein Filter, sondern eine Maske aus Kunststoff, die entweder den linken oder den
rechten Teil des Objektivs abdeckt. Sie wird in eine Halterung vor das Objektiv eingesetzt.
Dasselbe Negativ wird dadurch 2x belichtet, einmal die Maske links und dann rechts.
Ein Stativ ist dafür natürlich Voraussetzung.

Josef,
du hast Recht mit der Pentax, aber ich bekam die Canon günstig von einem Bekannten.
An eine Pentax hatte ich damals noch gar nicht gedacht.

Re: Beim Schachspielen gegen sich selbst

BeitragVerfasst: 20:01
von nebels_hund_sky
Fred hat geschrieben:Brigitte,
der linke Spieler sieht so triumphierend aus. Er hat wohl gewonnen. :-D


Hallo Fred,
es gibt da wohl ein Sprichwort: "Wer zuerst lacht, verliert."
Ich kann auch nicht so recht erkennen, wenn der Springer jetzt bedroht?

Aber ein Danke_12 für Deine erklärenden Worte zum Scanner und zum Filter.
Gibt es solche auch heute noch?

Viele Grüße
Brigitte

Re: Beim Schachspielen gegen sich selbst

BeitragVerfasst: 20:38
von George
nebels_hund_sky hat geschrieben:es gibt da wohl ein Sprichwort: "Wer zuerst lacht, verliert."
Ich kann auch nicht so recht erkennen, wenn der Springer jetzt bedroht?


Hallo Brigitte,
in dem Fall gilt das Sprichwort wohl nicht. Wenn ich das richtig sehe, steht der schwarze König auf der Einser-Reihe (wo er gar nichts verloren hat) und ist bereits Schachmatt :-)

Viele Grüße...Jörg

Re: Beim Schachspielen gegen sich selbst

BeitragVerfasst: 10:52
von Fred
Hallo Jörg,
diese Stellung der Schachfiguren habe ich einem Jugend-Schachbuch entommen.
Der schwarze König wurde von den weißen Figuren gezwungen, in diese Postion zu kommen,
um dann Schachmatt gesetzt zu werden.
Es waren interessante weiße Schachzüge, doch leider habe ich das Buch nicht mehr und ich
könnte dieses Spiel natürlich auch nicht mehr nach vollziehen.
Habe auch schon seit zig-Jahren kein Schachspiel mehr angerührt.

Brigitte,
naürlich gibt es sie noch. Klick doch einfach nur auf die Links.

Das Morgenlicht im Walde

BeitragVerfasst: 18:29
von seniorp
morgenlicht_neu.jpg
Manchmal ist man im richtigen Moment am richtigen Ort.
Manchmal ist man im richtigen Moment am richtigen Ort.




Liebe Fotofreunde,

das Originalfoto entstand zu analogen Zeiten in der Olympus OM 4 titan auf einem Diafilm. Ich kannte diese Waldlichtung und wartete dort an einem Herbstmorgen auf diese Lichtverhältnisse. Nach dem Scan bearbeitete ich es mit Photoshop Elements 9 und NIK Silver Efex 2 Pro.

Mit freundlichem Gruß

Peter

Re: Das Morgenlicht im Walde

BeitragVerfasst: 18:48
von jackl
Hallo Peter,
sieht klasse aus, danke für's zeigen.
Gruß
jackl

Re: Das Morgenlicht im Walde

BeitragVerfasst: 21:13
von George
Hallo Peter,

wunderbar, diese Lichtstrahlen. Die Farbversion hätte mich auch interessiert.

Viele Grüße...Jörg

Re: Das Morgenlicht im Walde

BeitragVerfasst: 08:56
von Blitzmuffel
Eine schöne Lichtstimmung. Daumenhoch

Re: Das Morgenlicht im Walde

BeitragVerfasst: 15:01
von KurierderKönigin
Hallo Peter,

tolles Foto, gefällt mir sehr.

An George: Es muß nicht zwingend ein Farbdia sein, es gab auch S/W-Diafilme. Ich glaube die Empfindlichkeit betrug ganze 25 ASA.

Servus Rüdiger

Re: Das Morgenlicht im Walde

BeitragVerfasst: 23:41
von Ammerland
Hallo Peter,

hier warst Du wirklich zur rechten Zeit am richtigen Ort. Eine sehr stimmungsvolle Aufnahme doppel_daumen .

@Kurierderkönigin: Peter hat geschrieben, dass er das Bild mit NIK Silver Efex bearbeitet hat, was vermuten lässt, dass es sich ursprünglich um eine Farbaufnahme handelt.

Gruß
Ute

Re: Das Morgenlicht im Walde

BeitragVerfasst: 07:01
von halei
Hallo Peter,

das Warten auf die richtigen Lichtverhältnisse hat sich offensichtlich gelohnt. Eine sehr gut gelungene Aufnahme doppel_daumen .
DA_123 fürs Zeigen.

Gruß Hans

Re: Das Morgenlicht im Walde

BeitragVerfasst: 13:30
von KurierderKönigin
Ammerland hat geschrieben:Hallo Peter,

hier warst Du wirklich zur rechten Zeit am richtigen Ort. Eine sehr stimmungsvolle Aufnahme doppel_daumen .

@Kurierderkönigin: Peter hat geschrieben, dass er das Bild mit NIK Silver Efex bearbeitet hat, was vermuten lässt, dass es sich ursprünglich um eine Farbaufnahme handelt.

Gruß
Ute



Hallo Ute,

auch Schwarz-Weiss Bilder kann man mit Silver Efex bearbeiten, aber Du wirst sehr wahrscheinlich recht haben, daß das Ausgangsfoto ein farbiges ist

Servus Rüdiger

Re: Das Morgenlicht im Walde

BeitragVerfasst: 17:19
von seniorp
Hallo Rüdiger, Jörg und Ute,

offensichtlich gibt es zur Entstehungsgeschichte von "Morgenlicht" noch Klärungsbedarf. Da mich der zig Jahre zurückliegende Scan dieses ursprünglichen Farbdias nicht überzeugen konnte, entstand alsbald in Ulead PhotoImpact mit einem Klick daraus ein Schwarzweissbild. Das wenig beachtete Original war irgendwann im Wechsel von PC und Notebook verloren.

Bei der Vorbereitung eines Drucks entdeckte ich nicht wenige weisse Punkte, die wohl durch eine fehlerhafte Reinigung des Farbdias vor dem Scan entstanden. Mit einem neu erworbenen Photoshop Elements 9 gelang es, diese "Unreinheiten" zu entfernen und schließlich bearbeitete ich das Bild in Ps CS6 mit dem Plugin Silver Efex Pro 2.

Ja, so können Fotos eines Jahrgangs 1940 eine längere Geschichte haben. zwinkern_1

Mit freundlichen Grüßen

Peter

Erinnerungen in Schwarz-Weiss

BeitragVerfasst: 18:28
von seniorp
Hallo,

beide Aufnahmen schlummern schon zig Jahre auf wechselnden Bändern und Festplatten. Die Originale entstanden zu analogen Zeiten mit der Olympus OM 4 und im Labor der Foto-AG auf Ilford Film. Ich schau sie immer wieder mal an und bin auf der Suche nach dem aussagekräftigen SW-Bild.

Koehlerin.jpg
Der geöffnete Meiler beeindruckte sehr.
Der geöffnete Meiler beeindruckte sehr.




Fotofreund.jpg
Was denkt er wohl?
Was denkt er wohl?





Erinnerungen in Schwarz-Weiss

BeitragVerfasst: 19:06
von bilderjan
Hallo Peter,
ich finde die Aufnahmen sehr ausdrucksstark. doppel_daumen
Gut, die Umwandlung von Analog auf Digital zieht ein paar Qualitätseinbußen nach sich, aber es ist trotzdem noch OK.

Für das Portrait finde ich die Wahl eines Ilford durchaus gut gewählt. Für die "Landschaftsaufnahme" hätte ich lieber einen Agfapan bevorzugt, um einen stärkeren SW-Kontrast zu erzielen. Aber das war Früher ja alles nicht so einfach wie Heute. Film, Entwickler, Papier und deren Verarbeitung waren doch schon ein wenig aufwendiger, als aktuell die EBV. "rumspiel" zwinkern_1

Erinnerungen in Schwarz-Weiss

BeitragVerfasst: 01:15
von KurierderKönigin
Hallo Peter,

wirklich schöne Aufnahmen. Gerne mehr. Bei der ersten fehlt wirklich etwas Kontrast.

Servus Rüdiger

Erinnerungen in Schwarz-Weiss

BeitragVerfasst: 14:10
von seniorp
KurierderKönigin hat geschrieben:Bei der ersten fehlt wirklich etwas Kontrast.


Hallo Rüdiger,

Du hast recht. Hier das korrigierte Bild:

Koehlerin_neu.jpg





Lieblingsmotiv in analogen Zeiten

BeitragVerfasst: 14:45
von seniorp
Hier ein letztes Ergebnis meiner Bemühungen im Schullabor.

Rauhreif_kl.jpg





Lieblingsmotiv in analogen Zeiten

BeitragVerfasst: 15:52
von Blitzmuffel
Wir müssen uns ja damit abfinden das es bald so draußen aussieht.

Mir gefällt es Peter. Obwohl mir beim ansehen bitter kalt wird :-)

Erinnerungen in Schwarz-Weiss

BeitragVerfasst: 15:57
von Blitzmuffel
Sehr schöne Motivwahl und echt klasse bearbeitet.

Beim Portrait sind meine Gedanken sofort zu " Welches Schweinle hättens den gern " gefallen :-D

Jazz_Low Key

BeitragVerfasst: 20:37
von oldhusky
Johann-2020.jpg




Das Bild entstand zusammen mit einem Freund, der wieder angefangen hat die Posaune rauszuholen. Wir hatten uns zu einem kleinen Fotoworkshop verabredet.
Exif gibt's nicht, obwohl das ja vorgeschrieben ist. Ich fotografiere auch noch analog und deshalb hier die "manuellen" Daten.
Kamera: Zenza Bronica S II A
Objektiv: 250mm
Stativ: GIZO
Film: AGFA SCALA
Beleuchtung: Hensel, 1 leichtes Aufhelllicht von vorne rechts, 1 schwaches Streiflicht von links.
Requisite/Hilfsmittel: 1 gute Havanna, eine Zeitung zum Wedeln, schwarzes Hintergrundtuch, 2-3 Weizen dunkel
Zeit: 1/60
Blende: 4
Dia gescannt mit EPSON-Scanner

Ich freu´ mich auf Anregungen und Aufregungen
Manfred

Jazz_Low Key

BeitragVerfasst: 20:56
von George
Hallo Manfred,

Zum Bild selbst: Gefällt mir sehr gut, besonders die Beleuchtung des Gesichts. Nur die Sache mit dem Zigarrenrauch funktioniert bei mir nicht, ich habe das vorne zuerst für eine Verwacklung gehalten. Ohne den Text hätte ich es nicht kapiert. Ich denke, es hätte mehr Rauch gebraucht. So lenkt mich die vordere Hand und die angeschnittene Posaune vom Gesicht ab. Enger geschnitten würde es mir persönlich noch besser gefallen:
Johann-2020.jpg






Viele Grüße...Jörg

Jazz_Low Key

BeitragVerfasst: 21:54
von Joe
Mir persönlich sind da zu viele Anschnitte.
Anschnitte gefallen mir nur bei einem engen Schnitt wie Jörg ihn zeigt.
Bei 6*6 würde es mir mit ganzem Kopf und kompletten Schalltrichter besser gefallen.
Möglicherweise würde noch das hintere Ende der Posaune drauf passen.
Alles wie immer Geschmackssache.
Grüße Joe

Jazz_Low Key

BeitragVerfasst: 02:19
von Ammerland
Und mich wiederum stören die vielen Anschnitte nicht :-D .
Ich sehe auf dem Bild alles Wesentliche. Die Hände des Spielers, die das Instrument führen, das Instrument, das konzentrierte Gesicht des Mannes. Da fällt mir kaum auf, dass der Kopf angeschnitten ist. Jörgs Ausschnitt zeigt mir das nicht, er ist mir zu eng.
Das mit dem Rauch ist eine nette Idee, hätte man aber auch lassen können. Die Hand des Spielers ist in leichter Unschärfe, was mir gut gefällt, da stört der Rauch eher. Die Kneipenatmosphäre, die er vermutlich vermitteln sollte, bringt er nicht rüber.

Gruß
Ute

Jazz_Low Key

BeitragVerfasst: 20:22
von oldhusky
Mal vielen Dank für Eure unterschiedlichen Meinungen. Mir sind Kopf, Instrument und beide Hände sehr wichtig. Ein engerer Anschnitt ist für mich bei diesem Bildaufbau eher nicht denkbar, eher dann als Portrait ohne Instrument....aber das ist ein anderes Thema.

Danke und Liebe Grüße von Manfred

Der frühe Einstieg in das Segelfliegen

BeitragVerfasst: 16:57
von ottod40
19970001.jpg




Das Segelfliegen macht unglaublich viel Spaß ist ja eine Interessesache, ganz subjectivt gesehen.
Meine Tochter möchte auch versuchen, aber es wurde ein wenig zu viel auf und runter..

Der frühe Einstieg in das Segelfliegen

BeitragVerfasst: 17:15
von Blitzmuffel
Da kann ich nur sagen, Du hast recht. Es macht unglaublich viel Spaß. Ich bin zwar nur mitgeflogen, aber es ist ein unvergesslicher Tag gewesen.

Ein Erlebnis was man nicht mehr vergisst

Der frühe Einstieg in das Segelfliegen

BeitragVerfasst: 01:42
von Ammerland
Das Töchterchen guckt auch noch etwas skeptisch. Hast Du es denn geschafft, sie zu überzeugen?

Gruß
Ute

Der frühe Einstieg in das Segelfliegen

BeitragVerfasst: 05:44
von ottod40
Ammerland hat geschrieben:Das Töchterchen guckt auch noch etwas skeptisch. Hast Du es denn geschafft, sie zu überzeugen?

Gruß
Ute


Nein, es bleibt beim erste versuch.
Die Übelkeit wurde zu abschreckend:-)
Mit freundlichen Grüssen Otto

Sammelthema - Analoge Fotografie

BeitragVerfasst: 19:07
von Shutter Release
Neleanalognkl (1 von 1).jpg




Hallo zusammen,
nachdem nun schon ein paar Jahre seit dem letzten Posting hier ins Land gegangen sind, denke ich, wird es Zeit für ein neues Bild!

Anbei mein erstes analoges Foto seit ... Kindertagen!

Meine Katze schaute einmal kurz hoch, weil sie sehen wollte, ob ich mitbekomme, dass sie versucht, mit ihrer Pfote den Objektivdeckel runterzuwerfen. Genau in den Moment habe ich abgedrückt. Mir gefällt das Foto persönlich sehr. Ich mag bei Farbfotografie den sehr reduzierten Einsatz von Farbe (hier ist es ja eigentlich nur die rosa Nase, ansonsten ist es eher monochrom) und bei analogen Bildern die Körnung. Ehrlich gesagt, war das Bild ja nicht geplant, sondern ein Zufallstreffer. Und wenn es digital aufgenommen worden wäre, fände ich es auch zu banal, um es irgendwo zu posten. Aber die (bis auf das eine Auge) völlige Unschärfe, die Anmutung des alten Glases und des Films gefallen mir irgendwie.

Aufgenommen mit einer Pentax ME Super mit Original Kit-Objektiv, bei Offenblende, Kodak Gold. Also kaum "preiswerter" denkbar. Mir gefällt das hybride Fotografieren sehr. Ich werde auch künftig alle Negetaive gleich digitalisieren und ggf. bearbeiten und ausdrucken. Ich weiß, dass die richtigen alten Analogfreunde tausende nicht-digitalisierte Negative haben und unter der Last möglicher Sichtungen und Digitalisierungsphasen stöhnen. Deshalb fahre ich ganz konsequent von Anfang an zweigleisig.

Sammelthema - Analoge Fotografie

BeitragVerfasst: 01:12
von KurierderKönigin
Hallo Stefan,

ich kann Deine Liebe für die gute alte Analogfotografie gut nachvollziehen und dennoch ist diese wie ich finde inzwischen eine Sackgasse. Es ist durchaus ohne allzu große Aufwand möglich auch digitale Fotos in einer analogen Anmutung zu realisieren. Auch mit den heutigen hochtechnisierten Digitalkameras kannst Du wie früher fotografieren, einfach alles auf mauell. Und selbst wenn Du "nur" Zoomobjektive besitzt, auch diese kann man als Festbrennweite nutzen, man muß nicht zoomen. Insofern stehen Dir in der digitalen Fotografie alle Wege der analogen Zeit zur Verfügung. Aber umgekehrt leider nicht, wie Dein eingentlich schönes Bild zeigt. Mir gefällt es auch, trotz einiger Schwächen, die einfach aus dem kurzen Augenblick heraus resultieren. Hättest Du es digital aufgenommen, wären diese leicht zu korrigieren. Die mittige Position der Katze, das helle Muster des Regals im Hintergrund und die vollkommene Schwärze über dem linken Auge der Katze stören mich. Eine digitale Vorlage könntest Du ohne Probleme optimieren. Auch als SW-Foto kann ich mir die Aufnahme gut vorstellen, wäre auch digital besser zu lösen als analog. Beim scannen der analogen Vorlage geht Qualität verloren, somit warum nicht gleich richtig gut digital fotografieren? Die Bearbeitung am PC macht mir inzwischen auch genau so viel Spaß, wie früher die Arbeit im Labor, auch wenn der Weg am PC deutlich steiniger war und in vielen Teilen immer wieder aufs neue steinig wird.

Servus Rüdiger

Sammelthema - Analoge Fotografie

BeitragVerfasst: 01:57
von Shutter Release
Hallo Rüdiger,

danke für deine ausführliche Antwort. Ja, die Schwächen sehe ich teilweise auch (das fehlende Auge (das hätte ich wirklich gern), zu mittig ok), teilweise gefällt mir genau das, was du kritisierst. Ich mag es, dass der Hintergrund so einen eigentümlichen Braunstich hat und man das Regal noch sieht. Auch die fehlende Schärfe und die Körnung sehe ich eher als Qualität, denn als Fehler. Hätte ich die Katze digital und "richtig", d.h. gemäß den klassischen Regeln aufgenommen, mit voller Sättigung etc., würde mir das Bild einfach nicht gefallen, denke ich. In Schwarz-Weiss wäre es ein ganz anderes Bild, weil der leichte Gelbstich des Auges und der Rosaton der Nase da fehlen würden. Aufgrund ihrer Zeichnung habe ich die Katze schon oft in Schwarz-Weiss digital aufgenommen, das ist für mich jetzt mal eine Abwechslung.

Ich habe nun sehr viele Jahre digital fotografiert und finde, dass es Motive gibt, die besser in Schwarz-Weiss, besser in Farbe, besser digital oder besser analog bzw. in einer Kombination aufgenommen werden können. Das ist aber eine Entscheidung, die ich vor dem Drücken des Auslösers treffe, nicht später daheim am Rechner.

Wenn ich fotografiere, übe ich mich darin, in den Grenzen der Technik zu denken. Ich habe eine Nikon, eine Leica Monochrom 246 und eine M3. Wenn ich mit der Mono unterwegs bin, knipse ich andere Motive und sehe meine Umwelt anders als mit der Nikon oder der M3. Ich persönlich halte gar nichts davon, am Rechner zu entscheiden, ob eine Aufnahme Farbe oder Schwarz-Weiss haben oder einen dramatischen Hintergrund bekommen soll etc. Damit bin ich ganz allein auf weiter Flur, das weiß ich, ist aber so. Die Ökonomie eine Filmes mit 36 Bildern, eines einzigen Objektivs, das ich unterwegs mitnehme, zwingt mich zu einem bewussteren Umgang mit dem Motiv. Das mag für digitale Fotografen alles ebenso zutreffen - wenn ich diese Argumente anführe, höre ich stets, wie bewusst man digital fotografiert - aber ich kann es nun einmal besser mit einem Film als mit einem Sensor. Und die Mono ist stellenweise schon einen guten Schritt Richtung analog gegangen.

Wenn ich fotografische Fehler mache, dann stehe ich dazu. Da schärfe ich nicht solange, bis es irgendwie stimmt etc. Wenn für mich das Foto wirkt, sind mir die Fehler egal. Wenn jemand das furchtbar findet, ist das sein gutes Recht. Bei all dem, was du zu Recht anmerkst, kann ich dir zustimmen - dennoch wirkt dieses Bild trotzdem oder vielleicht gerade deshalb für mich und weckt Emotionen.

Du hast Recht, das viel von der Qualität beim Scannen verloren geht. Meine Antwort darauf wäre aber eher ein Print auf passendem Papier als eine digitale Aufnahme.

Ich sehe um mich herum eine sehr aktive Renaissance der analogen Fotografie. Sie verdeutlicht etwas Prinzipielles: Wir brauchen überhaupt keine analogen Kameras mehr in Zeiten von Smartphones - und möglicherweise nicht einmal mehr digitale. Knipsen kann man nun tausendfach am Tag. Digitale Bearbeitung erfolgt in Sekunden. Der Prozeß der Bildherstellung - ein rein indivudueller Prozess des Ringen um ein Bild, eine Emotion, eine Erinnerung - ist meines Erachtens hingegen nur mit einer Kamera zu leisten. Der Wert dieses Ringens ist zweckfrei und liegt nur im Akt an sich. Das ist eine Fotografie mit voller Absicht und deswegen glaube ich fest an eine Zukunft der Analogfotografie.

Ich bin auch in einem Katzenforum und habe das Bild dort eingestellt. Die Reaktionen waren nicht nur sehr positiv, ein Mitglied dort meinte - ebenso wie du -, dass man so ein Foto nicht mit der digitalen Kamera herstellen würde und hat seine alte analoge Minolta abgestaubt. Das Unperfekte, das Fehlerhafte kann in den Zeiten vollständiger digitaler Kontrolle und Perfektion auch so etwas wie einen Reiz entfalten.

Übrigens geht mir das eigentlich gerade nur beim analogen Fotografieren so - und ich bin gerade aufgrund meiner persönlichen Stimmung eher auf analoges Fotografieren ausgerichtet -, beim digitalen Fotografieren sehe ich Fehler viel kritischer. Ich komme von der Naturfotografie und habe im Makrobereich immer besonders auf eine möglichst hohe Authentizität bei der Farbwiedergabe und einen klaren Naturalismus geachtet. Bei der digitalen Mono, die ich eher für ganz andere Motive einsetze, sind es andere Dinge, die ich unbedingt "richtig" machen will.

Offenbar ist es gerade nur das Analoge, was mir - ohne lomographisch sein zu wollen - als guilty secret ein paar Fehlermöglichkeiten schmackhaft macht.

Sammelthema - Analoge Fotografie

BeitragVerfasst: 08:41
von cs+1507
Hallo Stefan,


Auch die fehlende Schärfe und die Körnung sehe ich eher als Qualität …

Sehe ich genauso


Hätte ich die Katze digital und "richtig", d.h. gemäß den klassischen Regeln aufgenommen, mit voller Sättigung etc., würde mir das Bild einfach nicht gefallen, denke ich.

Ja, das „perfekte Ergebnis“ ist oft nicht immer perfekt …

Ich persönlich halte gar nichts davon, am Rechner zu entscheiden, ob eine Aufnahme Farbe oder Schwarz-Weiss haben oder einen dramatischen Hintergrund bekommen soll etc. Damit bin ich ganz allein auf weiter Flur, das weiß ich, ist aber so.


Ja, einer der letzten Dinosaurier …
Schwarz-Weiss muss dramatisch, sehr kontrastreichsein, scharf, ohne Körnung … Das ist leider die Meinung des Volkes

Wenn ich fotografische Fehler mache, dann stehe ich dazu. Da schärfe ich nicht solange, bis es irgendwie stimmt etc. Wenn für mich das Foto wirkt, sind mir die Fehler egal.

Fotografische Fehler ? Oder ist das künstlerische Freiheit ? Wer bestimmt das ?


Ich sehe um mich herum eine sehr aktive Renaissance der analogen Fotografie.


Es ist eine Einbahnstrasse, kein zurück mehr… Ich bin mit Schwarz-Weiss, eigene Dunkelkammer ( vom Auslösen bis zum Papierabzug , alles selbst gemacht ) aufgewachsen, ich habe einige analogen Objektive, die eine andere Sicht und Gestaltung erlauben, aber aud die digitalen Möglichkeiten will ich nicht verzichten.


Ich bin auch in einem Katzenforum und habe das Bild dort eingestellt. Die Reaktionen waren nicht nur sehr positiv, ….


Es gibt noch Menschen, die ein Foto als eine Einheit sehen und genießen und nicht nach technischen und sonstigen Fehlern absuchen, perfekt ist nur der Kreis….

Meine Devise: man sollte eigenen Weg gehen und Spass am Fotografieren haben, auch an eigenen Bildern. Es ist schön, wenn sie gut ankommen, aber für mich wirklich nicht entscheidend.

Viele Grüße

Sammelthema - Analoge Fotografie

BeitragVerfasst: 13:20
von Shutter Release
Danke, Christian, für deinen umsichtigen Kommentar.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es jemals wieder ohne digitales Fotografieren gehen wird. Da gibt es einfach keinen Weg zurück! Und nach dem 30. Bild mit Körnung wird es mir auch langweilig... Wenn ein (zufälliger) Fehler einmal wirkt, ist es für mich gut. Beim zweiten, dritten Mal ist es schon eher Vorsatz und Kunsthandwerk, das sieht man sich dann einfach leid. Und hat fotografisch dann so viel Originalität wie einen Regler bei Lightroom zu verschieben. Das kann ganz schnell sehr schlecht aussehen...

Aber wann auch immer ich meine M3 oder die alte Pentax in die Hand nehme, gefallen sie mir und ich will was damit machen. Ich schreibe auch mit Füller (habe auch noch so etwas wie eine schöne Handschrift) und eine Uhr mit mechanischem Handaufzug.

Ich bin einfach ein Dinosaurier! :-) Du hast Recht!

Aber heute ist es hier so grau, da ist mir nach Schwarzweiß und meine digitalen Mono. Die Mischung macht es einfach!

Sammelthema - Analoge Fotografie

BeitragVerfasst: 00:06
von Shutter Release
So, Rüdigers Kommentar hat mich etwas umgetrieben.

Und auch, wenn Lightroom einfach kein zweites Auge findet - und ich das eine eigentlich auch interessant genug finde - habe ich die Katze doch ein wenig mehr gemäß den Regeln verrückt.

Also einen kleinen Tick verbessert, hoffe ich.


Neleneu128 (1 von 1).jpg