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Grüne Energie

BeitragVerfasst: 05:52
von harald13114
_DSC4230-Bearbeitet.jpg
Windspargel
Windspargel

Exif-Daten
Brennweite: 130 mm (130 mm KB-äquivalente Brennweite)
Belichtungszeit: 1/200 Sek
Blende: F/13
ISO-Empfindlichkeit: 100
Weißabgleich: Automatisch
Blitz: Blitz wurde nicht ausgelöst, Blitz unterdrücken-Modus
Kamera-Modell: ILCE-7
Belichtungsprogramm: Manuell
Belichtungskorrektur: 13/10 LW
Belichtungs- Messmethode: Spot




Hallo,

dieses Foto habe ich am Rand des Sauerlands aufgenommen, eine sehr windreiche Region. Ideal zur Erzeugung "grüner Energie". Vogelschlag, verspargelte Landschaften, Schattenwurf und sogar der Lärm der Rotorblätter sind da auch immer Themen. Vergessen wurde hier schon der THTR, ein Atomreaktor, der modernsten Art. Aufgrund erheblicher technischer Probleme war er nur sehr kurz in Betrieb. Er wurde mittlerweile durch ein modernes und ebenfalls pannenreiches Kohlekraftwerk ersetzt. So werden wir uns die "Spargel" für die Windenergie und die "Bodendecker" für die Solarenergie noch lange erhalten bleiben. Immer noch besser als Atom- und Kohleenergie.

Gruß
Harald

Grüne Energie

BeitragVerfasst: 08:09
von George
Hallo Harald,

ein interessantes Bild. Mir gefallen die Größenunterschiede zwischen den Windrädern. Meine erste Assoziation war so etwas wie "Krieg der Welten", die Windräder erinnern fast an Kampfmaschinen.
Mir persönlich ist das Bild eine Spur zu hell und es scheint mir auch nicht ganz gerade zu sein. Hast Du bewusst diese Seitenansicht gewählt? Eventuell wären die Rotoblätter etwas frontaler noch interessanter gewesen.

Viele Grüße...Jörg

Grüne Energie

BeitragVerfasst: 12:56
von cs+1507
Zuerst sind für mich die Windräder krebsartige Landschaftveränderungen. Sie stehen überall und verunstalten die Natur. Windparks ja, überall nein...

Das Bild ( ohne Text und Überschrift ) ist nicht schlecht
Viele Grüße

Grüne Energie

BeitragVerfasst: 18:14
von harald13114
Hallo,

und danke für die Rückmeldungen.
Mir persönlich ist das Bild eine Spur zu hell und es scheint mir auch nicht ganz gerade zu sein. Hast Du bewusst diese Seitenansicht gewählt?


Das Histogramm ist ausgewogen und ok. Ob dein Geschmack Jörg, oder deine Bildschirmeinstellung bei diesem Bild von meinem(r) abweicht, ist schwer feststellbar. Insoweit lässt sich darüber schwer diskutieren. Nicht ganz gerade ist aber gut erkannt. Der linke Masten kippt tatsächlich ganz leicht in Richtung Bildmitte. Richte ich ihn gerade, bleibt aber der Eindruck der gleiche, da alle Türme sich nach oben verjüngen und die beiden an den Bildschirmrändern dadurch nach innen zu kippen scheinen. Also habe ich es einfach gelassen wie es ist.
Die Seitenansicht wurde, wie du schon vermutest, bewusst gewählt. Die Location habe ich schon eine ganze Zeit im Auge. Am Tag dieses Fotos waren Himmel, Wolken und Ausrichtung der Windräder so, wie von mir gewünscht. Die Seitenansicht sollte dabei die grazile Schlankheit der mächtigen Windkraftanlagen zeigen. Aufgereiht und schlank wie Spargel, daher der Untertitel "Windspargel". Eine andere Version des Bildes zeigt die Frontansicht, dann aber teilweise verdeckt durch noch mächtigere Strommasten einer Ferntrasse. Dort sollte alles breit und wuchtig erscheinen.

Zuerst sind für mich die Windräder krebsartige Landschaftveränderungen. Sie stehen überall und verunstalten die Natur. Windparks ja, überall nein...
Das Bild ( ohne Text und Überschrift ) ist nicht schlecht


Natürlich verändern Windkraftanlagen das Angesicht der Landschaft, so wie Gebäude, Straßen, Schienenwege, Fabriken, Flughäfen und nicht zuletzt der Ackerbau. Seit der Mensch sich seiner bewusst wurde hat er seine Umwelt verändert. Meist hat er sie genutzt und ausgebeutet, ohne sich im die Folgen auch nur einen Gedanken zu machen. Da finde ich die Idee der Windnutzung gar nicht mal so übel. Und die zahlreichen Windparks, die ich von dem Höhenzug auf dem ich wohne sehen kann, fallen kaum auf. Das schon beschrieben Kohlekraftwerk und zuvor das Atomkraftwerk kann ich aus einer Entfernung von mehr als 20 Kilometern sehen. Gewaltig steht es am Horizont.

Gruß

Harald